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Darwin und die Finanzkrise

18. Okt 2008 09:56
Kann er was für die Finanzkrise?
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Wieviel Strom das Internet verbraucht, der Nerd-Faktor von Sarah Palin und Kinder als Wahlorakel verlinkt das Wochenendwissen.

Zu Beginn des Jahres 2008 benutzten 1,23 Milliarden Menschen das Internet. Wieviel Strom verbraucht das eigentlich, ist Fischblog-Autor Lars Fischer gefragt worden. Auch darüber gibt es wissenschaftliche Studien: Vor zehn Jahren noch war befürchtet worden, dass die Stromkosten für Server, Rechenleistungen und Leitungen bis heute auf etwa die Hälfte des insgesamt erzeugten Stroms ansteigen könnten. Der heute tatsächlich verbrauchte Wert ist nach Lars' Berechnungen allerdings deutlich niedriger als befürchtet. Wieviel Strom denn nun genau durch das Internet verbraten wird, kann hier nachgelesen werden.

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Kamenin hat sich nun auch aus der Sommerpause zurückgemeldet und schenkt den Lesern der Begrenzten Wissenschaft einen Blick auf ein Youtube-Video Dort stellt die republikanische Vizepräsidentschaftskandidatin Sarah Palin ihre 'Nerd-Credentials' unter Beweis. Definitiv ein Punkt für John McCain – der ja eher nicht so auf der Nerd-Schiene unterwegs ist.

Armer kleiner, unwählbarer alter Mann, bemitleidet dagegen Marc Scheloske in der Wissenswerkstatt den Republikanerkandidat. Denn, geht es nach Körpergröße und Statur, hat Barak Obama den Wahlsieg schon in der Tasche. Der Blogautor nimmt Bezug auf einen Bericht der New York Times wonach seit 1896 meist die größeren und schwereren Kandidaten bei den Präsidentschaftswahlen die Nase vorn hatten. Der derzeitige Präsident ist dabei allerdings die (un)rühmliche Ausnahme: George W. Bush schaffte es die jeweils größeren Gegenkandidaten auszustechen. Jürgen Schönstein berichtet in Geograffitico dagegen über ein weiteres Wahlorakel. Neben Körpergröße, und Baseballindikatoren soll die Meinung von Kindern den ultimativen Fingerzeig auf den künftigen US-Präsidenten geben.

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Auch an den Wissenschaftsbloggern geht die Finanzkrise nicht unkommentiert vorbei. Eine Anlaufstelle zu diesem Thema sollte Ali Arbias Blog Zoon Politikon sein. Der Autor versucht häufig gestellte Fragen zu beantworten und in den Kommentaren entfaltet sich eine interessante Diskussion über die Schuldfrage und ob wir Börsen und Finanzmärkte überhaupt brauchen.

Florian Freistetter widmet sich auf Astrodicticum Simplex der Misere: Was hat eigentlich die Astrologie zur Finanzkrise beizutragen? «Bald kommt der Jupiter und geht zum Wassermann und macht alles wieder gut.»

Die Ökonomie ist unter anderem auch eine Wurzel der Evolutionstheorie, erinnert sich Helmuth Wicht in Anatomisches Allerlei und schlägt damit gleich die Brücke zu einem weiteren, langsam anrollenden, Großthema: Wir befinden uns kurz vor dem Advent des Darwin-Jahres . Der große Säulenheilige der Naturwissenschaften habe, so schreibt der Blogautor, auch den Nationalökonomen Thomas R. Malthus gelesen.

Malthus schrieb seinerzeit über die Probleme von exponentiell wachsenden Bevölkerungen bei gleichzeitig nur linear wachsenden Ressourcen. Folge ist die Konkurrenz um begrenzte Ressourcen und Darwins «Survival of the fittest» – dies habe die «turbo-kapitalisierte Globalökonomie» auf sich übertragen, und daran möge nun mit etwas mehr Gelassenheit erinnert werden, ruft der Blogautor auf. «Keiner ist schuld, nur mancher ist fitter.» Oder fehlt da etwas in der Betrachtungsweise?

+++ Und sonst: Die wissenschaftliche Blogosphäre feiert natürlich auch die wichtigste Preisverleihung der vergangenen Woche. Nein nein, nicht die Nobelpreise ( Wir sind Nobelpreisträger )… Hier und hier geht es um Elefant, Ente und natürlich die Maus. Das Blog-Pendant zur geehrten Fernsehsendung ist Dr. Emmas Chemielabor. Nach den Elementen sind dort nun die Atome dran.

 
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