04.10.2008
Herausgeber: netzeitung.de
In sonnigen Ländern kein Problem: Kopftuch
Foto: AP
Quelle: NZ Netzeitung GmbH
Was Chemie mit Kuchen backen zu tun hat, warum das Higgsteilchen so spannend ist, fünf große Irrtümer über Computerspiele und mehr verlinkt das Wochenendwissen .
Der LHC ist ja erstmal bis zum kommenden Jahr ausgeschaltet genug Zeit also für die Mitarbeiter alles Mögliche zu tun, über die Welt nachzudenken und darüber dann auch noch zu bloggen. So, wie Marlene Weiss, die sich in einem Gastbeitrag für
Abgefischt fragt,
wozu wir eigentlich dieses Higgsteilchen brauchen, nach dem in den LHC-Experimenten gesucht werden wird.
«Wenn das Standardmodell der Teilchenphysik einigermaßen richtig ist, dann verdanken wir dem Higgsteilchen unsere Existenz», schreibt Marlene. Und was wäre, wenn am das Cern Higgsteilchen nicht nachgewiesen werden kann? Nichts weniger als «alles, was wir über die Natur der Materie zu wissen glauben, wäre in Frage gestellt.» Markus Pössel hat sich außerdem in
Relativ Einfach das inzwischen recht berühmte britische
Cocktailpartygleichnis angeschaut und einige
Missverständnisse, die in der Berichterstattung über das LHC herumschwirren, klargestellt. So sollten Journalisten am besten die Benennung des Higgsteilchens als
Gottesteilchen «ganz einfach totschweigen». Sie habe « keinerlei Erklärungswert (außer für Massenanbeter, falls es so etwas geben sollte) und sollte in verdiente Vergessenheit geraten.»
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Vor wenigen Wochen hat die Netzeitung mit dem Ernährungswissenschaftler Hans Konrad Biesalski über
Vitamin C gesprochen. Inzwischen hat der Vitaminforscher auf den Wissenslogs einen eigenen Blog. In
Prävention als Risiko wollen er und sein Institut den Zusammenhang von Gesundheit und Ernährung darstellen. Zum Beispiel, ob die Entstehung von Krebs mit unseren Ernährungsgewohnheiten zusammenhängt oder ob sich Vitamine und Spurenelemente zur Prävention und Therapie nutzen lassen. Der erste Blogeintrag beschäftigt sich mit
jüngsten Erkenntnissen zu Vitamin D-Mangel. So kommt dieser interessanterweise vermehrt bei in Deutschland lebenden türkischen Immigranten vor. Besonders gefährdet sind der Studie nach
verschleierte türkische Frauen, da der Körper das Vitamin nur produzieren kann, wenn die Haut genug Sonnenlicht bekommt. Für die über 100.000 in Berlin lebenden türkischen Mitbürger heißt das wohl: wenn der berüchtigte
graue Schmuddelwinter beginnt, besser mal beim Arzt vorbei schauen und den Vitamin D-Spiegel prüfen lassen. Das Vitamin ist im Körper unter anderem am Wachstum von Knochen, Zähnen und an der Differenzierung von Zellen beteiligt. Ein chronischer Mangel kann zu Schmerzen, Knochenschwund und letztlich auch zu einem früheren Ableben führen, wie eine weitere im Blog zitierte Studie aufgezeigt hat.
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Der Herbst hat begonnen, auf den Straßen wird es nebelig und gerade in waldreichen Gegenden wird es noch schwieriger, Wildtiere rechtzeitig zu erkennen, die die Straße kreuzen. Was würden Sie tun:
Draufhalten oder ausweichen? Keine Ahnung? Dann lesen Sie mal bei Monika Armands Diskussion
«Achtung Autofahrer, wie schnell können Sie.......» vorbei.
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Computerspiele gefährden unsere Kinder. Ja?
Locker bleiben, meint Benedikt Köhler, hat sich in
Viralmythen eine aktuelle US-Studie zum Thema hergenommen und klärt mit den dort erhobenen Daten
fünf große Irrtümer über die digitale Freizeitbeschäftigung auf. Der Socialmedia-Experte meint: «Höchste Zeit, einmal darüber nachzudenken, wie man die
vergemeinschaftenden und aktivierenden Momente des Gamings fördern kann.»
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Neues von der
Polarstern: Sie erinnern sich, das ist das Forschungsschiff des Alfred Wegener-Instituts für Polar- und Meeresforschung mit den bloggenden Fahrtleitern. Nachdem die Nordwestpassage vor fünf Wochen genommen wurde herrscht nun Halbzeit auf dem Eisbrecher. Der
jüngste Blogeintrag beschäftigt sich mit
gelangweilten Eisbären und vor allem mit dem Leben an Bord: «Da der
Wiege-Club, ein bordeigenes Instrument zur freiwilligen Selbstkontrolle des Eigengewichtes, auf Hochtouren läuft, ist es teilweise schwer, einen Platz an den Geräten des Fitnessraumes zu ergattern.»
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Für das Web ediert von Daniel Kählert