Polizistenmörder von Bonn war geistig verwirrt
Der Verdächtige war erst am Tag vor der Tat in Bonn eingetroffen, so der Leiter der Bonner Mordkommission. Der Mann habe 1980 mindestens ein Jahr lang in Köln gearbeitet, sei dann aber nach Italien zurückgekehrt. Dort soll er nach bisherigen Erkenntnissen 1984 aufgrund einer nicht genauer bekannten Straftat in psychatrischer Behandlung gewesen sein.
Er wurde daraufhin von einem am Tatort eingetroffenen Streifenwagen verfolgt und konnte kurze Zeit später gefasst werden, so die Polizei weiter.
Die beiden Beamten waren wegen eines Kellereinbruchs am Sonntagnachmittag zu dem Haus in Bad Godesberg gerufen worden. Als die Polizisten ankamen, floh der Einbrecher. Die Beamten konnten ihn aber bald einholen. Noch ist unklar, was sich dann ereignete. Ein Polizeikommissar wurde durch zwei Kugeln in der Brust tödlich getroffen. Sein Kollege erlitt einen Bauchschuss. (nz)
