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Erfolgreicher Test für Weltraumteleskop13. Aug 2001 12:28
Der Start des Ballonexperiments
Der Start des Ballonexperiments
Mit einem neuen Teleskop im All wollen Astronomen die Herkunft der geheimnisvollen «Gamma-ray Bursts» klären. Erste Tests sind erfolgreich verlaufen. Von Thomas Trösch
 
Die Nasa hat eines der wichtigsten Instrumente des künftigen Gammastrahlenteleskops «Glast» (Gamma-ray Large Area Space Telescope) erfolgreich getestet. Anfang August stieg im texanischen Palestine ein Ballon auf eine Höhe von fast 40 Kilometern. An Bord der Prototyp eines neuartigen Strahlungsdetektors. Zusammen mit anderen Geräten soll er in einigen Jahren im All stationiert werden, um mehr über die mysteriösen Prozesse zu erfahren, die zur Entstehung von Gammastrahlung führen.
Mysteriöse Gammablitze NULL=YES Projekt Glast http://www-glast.sonoma.edu/ NULL=YES Gamma-ray Bursts http://www.astronews.com/glossar/eintraege/grb.html Gammastrahlen künden von besonders energiereichen Phänomenen im Universum, Schwarzen Löchern etwa, Neutronensternen oder Sternexplosionen. In Form so genannter «Gamma Ray Bursts» (GBR), blitzartiger Strahlungsausbrüche, die mehrmals am Tag von den irdischen Beobachtungsgeräten aufgefangen werden, bilden Gammastrahlen eines der größten Mysterien der Astronomie.

Schon lange suchen Wissenschaftler nach den Quellen der GBR – bislang vergeblich. Vermutungen reichen von plötzlichen Aktivitätsschüben Schwarzer Löcher bis zu Prozessen im Inneren von Quasaren, den hell leuchtenden Zentren junger Galaxien. Von «Glast», einem amerikanisch-japanischen Gemeinschaftsprojekt, erhoffen sich die Wissenschaftler endlich Gewissheit über die Natur der rätselhaften Blitze.
Erfolg macht zuversichtlichDas Ballonexperiment am Rande der Atmosphäre stimmt die Forscher zuversichtlich. «Der Flug war ein Meilenstein für die ganze Glast-Mission», so Peter Michelson von der Stanford University, einer der an «Glast» beteiligten Forschungseinrichtungen. «Er bestätigte das für das eigentliche Teleskop gewählte Instrumenten-Design.» Das Hochleistungsteleskop wird aus insgesamt 16 Komponenten bestehen und soll spätestens im Jahr 2006 im All stationiert werden.





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