netzeitung.deChina hofft auf 20 Panda-Babys

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Den vom Aussterben bedrohten und chronisch sex-faulen Pandabären wird mit künstlicher Befruchtung zu Nachwuchs verholfen. Dreizehn Weibchen sind derzeit trächtig.

Der Riesenpanda gehört zu den am stärksten gefährdeten Tierarten der Welt. Nicht viel mehr als 1000 Tiere gibt es weltweit noch. Um die Art zu erhalten, greift man in China immer öfter auf künstliche Befruchtung zurück. Derzeit sind 13 Weibchen trächtig, meldet die chinesische Nachrichtenagentur Xinhua.
Viele Zwillingsgeburten
In den letzten vier Jahren sind 66 Pandas «künstlich» gezeugt worden. 52 von ihnen sind noch am Leben. Erfahrungsgemäß bringt etwa die Hälfte der Weibchen nach dieser Art von Empfängnis Zwillinge zur Welt. So könnten in den nächsten Monaten bis zu «20 neue Mitglieder der Panda-Familie» geboren werden, zitiert der Radiosender BBC den Direktor des chinesischen «Komitees für die Panda-Züchtung», Zhang Anju.
Sex-faul
Künstliche Befruchtung hat bei Pandas große Bedeutung erlangt, weil die Tiere nur sehr selten die Neigung zeigen, sich auf natürliche Weise fortzupflanzen

Das größte Problem für die Erhaltung der Pandas ist jedoch, dass ihr natürlicher Lebensraum in den letzten Jahrzehnten immer weiter geschrumpft ist. Die meisten noch wild lebenden Tiere gibt es in der chinesischen Provinz Sichuan. Vier der jetzt trächtigen Weibchen leben dort im Wolong Naturreservat.


Für das Web ediert von Richard Friebe