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Gorillas imponieren mit Wasser
19. Jul 2001 07:02 Trotz ihrer beträchtlichen Körperkraft nutzen die dominanten Männchen der Gorillas zur Einschüchterung von Paarungsrivalen eher Gesten als Gewalt.
LONDON. Männliche Gorillas schüchtern ihre Rivalen ein, indem sie mit Wasser um sich spritzen. Die Tiere springen dazu in Wasserlöcher oder schlagen mit der offenen Hand auf die Wasseroberfläche.
Von Männchen gegen Männchen
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Wie ein amerikanisch-britisches Forscherteam im Fachjournal Nature vom Donnerstag berichtet, sollen mit diesem Verhalten vermutlich die um die Weibchen konkurrierenden Artgenossen verunsichert werden. Dieses Verhalten zeigten nur Männchen und es sei auch nur gegen Männchen gerichtet gewesen. Es diene folglich nicht dazu, weiblichen Tieren zu imponieren.Damit sei zum ersten Mal registriert worden, dass wildlebende Primaten Wasser zu einer Art Kommunikation einsetzten, schreiben die Forscher. Richard Parnell von der New Yorker «Wildlife Conservation Society» und Hannah Buchanan-Smith von der schottischen Stirling Universität hatten westliche Flachlandgorillas über einen Zeitraum von 32 Monaten im Kongobecken beobachtet.
Verwandte der «Gorillas im Nebel»
Westliche Flachlandgorillas leben bevorzugt in den Wäldern Westafrikas. Ein Großteil der Tiere im nördlichen Kongo sucht jedoch zum Fressen regelmäßig freie Lichtungen auf. Dies sei vermutlich eine Voraussetzung dafür, dass sich das Verhalten entwickelt habe. Denn es sei nur zweckmäßig, wenn es auch aus größerer Entfernung von den Artgenossen gesehen werde. Im Gegensatz zu den gut untersuchten Berggorillas ist über das Sozialverhalten der westlichen Flachlandgorillas bisher wenig bekannt. (nz/dpa)
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