Studie von Krebsforschern: 

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Studie von Krebsforschern 

Lupe Kneipenumsätze leiden wenig unter Rauchverbot

Es ist ein Glaubensstreit zwischen Rauchgegnern und vielen Kneipenwirten: Wird in Gaststätten weniger Geld ausgegeben, wenn nicht geraucht werden darf? Für Nichtraucher gibt es nun Argumentationshilfe.

Das Rauchverbot beeinträchtigt die Umsätze von Kneipen und Restaurants offenbar weniger stark als befürchtet. Die Gäste hätten sich schnell an das Verbot gewöhnt, berichtete der «Spiegel». Dabei beruft sich das Blatt auf eine Untersuchung des Deutschen Krebsforschungszentrums, das Angaben der statistischen Landesämter ausgewertet hatte. Je länger die Gesetze in Kraft seien, desto positiver entwickelten sich die Umsätze, sagte Martina Pötschke-Langer von der Heidelberger Stabsstelle Krebsprävention dem Magazin.

Zwar litten demnach im vergangenen Jahr nahezu alle Kneipen darunter, dass die Gäste weniger tranken und aßen. Doch in Ländern wie Baden-Württemberg, Hessen und Niedersachsen, wo es bereits Rauchverbote gab, war diese Entwicklung ähnlich wie etwa in Bundesländern wie Nordrhein-Westfalen, wo die neuen Regelungen erst in diesem Jahr in Kraft traten.

Ob kleine Kneipen mehr zu leiden hatten als größere Lokale mit abgetrennten Raucherzimmern, können die Zahlen dem Bericht zufolge jedoch nicht klären. Der Landesverband Baden-Württemberg des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes hatte berichtet, einer Umfrage zufolge sei der Umsatz in sogenannten Einraumgaststätten nach In-Kraft-Treten des Nichtraucherschutzgesetzes um bis zu 50 Prozent eingebrochen. (AP)