Bei Europäern, die nicht in Risikogebieten leben, fehlen die entsprechenden Antikörper. Sobald europäische Probanden aber mit Malaria infiziert werden, nimmt die Anzahl der Antikörper stark zu. Dank der neuartigen Methode können die Wissenschaftler jetzt gezielt jene Zuckermoleküle herstellen, die das Immunsystem erkennen muss. Die damit gewonnenen Erkenntnisse zur natürlichen Resistenz sind sehr wichtig, um einen Malaria-Impfstoff auf Zuckerbasis zu entwickeln.Dies könnte laut ETH insbesondere Kindern in Malariagebieten zugute kommen. Die Millionen Malariaopfer sind hauptsächlich Kleinkinder unter fünf Jahren, weil nur Erwachsene Antikörper gegen die Zucker des Malariaerregers bilden. Die Forschungsergebnisse wurden am Sonntag online im Fachmagazin «Nature Chemical Biology» veröffentlicht. (AP)