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Inhaltsstoffe von Medikamenten: 

Mittel gegen Heuschnupfen nicht immer harmlos

26. Feb 2008 17:05
Bald kribbelt es wieder in der Nase: Heuschnupfen
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Die einen machen müde, die anderen übel oder sie dürfen bei Asthma oder erhöhtem Blutdruck nicht genommen werden: Medikamente gegen Heuschnupfen haben oft riskante Inhaltsstoffe.

Auch wenn sogenannte Antihistaminika gegen Heuschnupfen meistens rezeptfrei in der Apotheke gekauft werden können, sind sie dennoch nicht immer harmlos. So können Tabletten mit Antihistaminika müde machen und das Reaktionsvermögen herabsetzen, warnt die Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände (ABDA) in Berlin. Alkohol kann diesen Effekt verstärken - besonders im Straßenverkehr wird es dann schnell gefährlich. Weitere mögliche Nebenwirkungen sind ein trockener Mund, Übelkeit und Kopfschmerzen.

Bei einigen Krankheiten wie Asthma oder einem erhöhten Blutdruck sollten Antihistaminika laut ABDA gar nicht oder nur nach Rücksprache mit einem Arzt angewendet werden. Auch Schwangere sollten sorgfältig überlegen, ob sie diese Medikamente brauchen. Darüber hinaus sind Wechselwirkungen zwischen Antihistaminika und anderen Arzneimitteln möglich, beispielsweise mit Anti-Parkinsonmitteln oder Schlafmitteln.

Antihistaminika enthalten Substanzen, die den Allergie-Botenstoff Histamin hemmen. Rezeptfrei erhältlich sind Präparate mit den Wirkstoffen Cetirizin, Dimetinden oder Loratadin. Ihre Wirkung setzt nach weniger als einer Stunde ein, sie werden meist einmal täglich eingenommen. Daneben gibt es auch verschreibungspflichtige Wirkstoffe wie Levocetirizin und Desloratadin. (dpa)

 
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