Mehr Fördergeld nach Bastelerfolg eingeplant
«Es handelt sich offenbar um einen echten Durchbruch, der uns aus einem ethischen Dilemma herausbringen kann und alle ermutigt, die auf Alternativen gesetzt haben», sagte Schavan. Die Bundesregierung werde alles tun, um den eingeschlagenen Kurs zu verstärken. «Deutschland sollte in den nächsten Jahren Motor der adulten Stammzellenforschung sein, wenn es um die Vertiefung der Ergebnisse geht, die jetzt vorliegen.»
Die Substanz des Gesetzes von 2002 bleibe unberührt. «Im übrigen kann ich als Forschungsministerin nicht ignorieren, dass der jetzige Erfolg ohne Kenntnisse aus der embryonalen Stammzellenforschung nicht möglich gewesen wäre.» Entscheidend sei, dass jetzt die Hoffnung größer sei, dass man eines Tages überhaupt keine embryonale Stammzellenforschung mehr brauchen werde.
Der Bundestag steht im Frühjahr vor einer neuen Debatte über das Stammzellengesetz. Abgeordnete aus allen Parteien sammeln derzeit Unterschriften für fraktionsübergreifende Gruppenanträge. Ziel ist dabei je nach Position der Erhalt, die Streichung oder eine Verschiebung der Stichtagsreglung. (dpa)

