Kein Grund zur Entwarnung. Gegenüber dem Vorjahr sind die HIV-Infektionen in Deutschland um neun Prozent gestiegen.
Das Robert-Koch-Institut in Berlin hat die neuen Zahlen der HIV-Infektionen in Deutschland veröffentlicht. Im ersten Halbjahr 2007 sind demnach insgesamt 1334 neu diagnostizierte HIV-Infektionen gemeldet worden. Im Vergleich zum ersten Halbjahr 2006 (1224) bedeutet das eine Zunahme um neun Prozent, gegenüber dem zweiten Halbjahr 2006 (1414) allerdings ein Rückgang um sechs Prozent.
Haupt-Betroffenengruppe sind mit 64 Prozent nach wie vor Männer, die Sex mit Männern haben. Bei ihnen stieg die Zahl der Neudiagnosen erneut an, im ersten Halbjahr 2007 gegenüber dem zweiten Halbjahr 2006 um fünf Prozent. (AP)