Klimawandel sorgt für mehr Tropenregen
29.08.2007
Herausgeber: netzeitung.de
Die Wissenschaftler werteten für die Untersuchung Niederschlagdaten der vergangenen 27 Jahre aus, die von Satelliten und mit landgestützten Instrumenten gewonnen wurden. Demnach traten die regenreichsten Jahre vor allem nach 2001 auf. Das nasseste Jahr in den Tropen sei bislang 2005 gewesen. Mehr Regen sei vor allem über den Ozeanen gefallen, über Land sei er eher weniger geworden. Als Tropen gelten die Gebiete um den Äquator, die durch die beiden Wendekreise bei 23,5 Grad nördlicher und südlicher Breite begrenzt werden.
Um herauszufinden, ob es sich tatsächlich um einen Trend handelt und nicht um zufällige Schwankungen, bereinigten die Nasa-Forscher für ihre Studie die Daten um zwei Naturereignisse, die den Regenfall beeinflussen: Das Klimaphänomen El Niño und Vulkanausbrüche.
Dadurch trete die Niederschlagentwicklung über Land und über den Meeren deutlicher hervor. In einem nächsten Schritt wollen die Wissenschaftler nun den vermuteten Zusammenhang zwischen Klimawandel und verstärktem Tropenregen untersuchen. (nz/dpa)

