22. Aug 2007 22:21
Deutschlands höchster Gipfel wird zum Labor für die Dokumentation des Klimawandels. Forscher bohren sich in den Dauerfrostboden.
Auf der Zugspitze hat am Mittwoch eine Bohrung zur Erforschung der Klimawandels begonnen. Rund 60 Meter weit bohren Wissenschaftler in den dauergefrorenen, sogenannten Permafrostboden auf Deutschlands höchstem Gipfel. In dem Bohrloch werden nach Angaben des Bayerischen Landesamtes für Umwelt (LfU) ungefähr alle zwei Meter Temperatursensoren angebracht und 15 Jahre lang mögliche Veränderungen erfasst. Die Forscher wollen herausfinden, wie sich der Permafrostboden angesichts des immer wärmeren Klimas verändert und ob er - wie vermutet wird - möglicherweise langsam auftaut.