Bei einigen Versuchspersonen reagierte das Gehirn jedoch nur schwach auf die Belohnungen. Sie wiesen einen hohen Messwert für das so genannte Sensation Seeking auf. Dieses Verhalten bedeutet, dass die Menschen eher neue und aufregende Reize suchen, und es wird auch bei Suchtkranken beobachtet. Wie sich herausstellte, trugen diese Probanden in ihrem Erbgut eine bestimmte Kombination von jenen Genen, die an der Regulierung des für die Auslösung von Glücksgefühlen zuständigen Botenstoffs Dopamin beteiligt sind. Für endgültige Erkenntnisse seien aber noch weitere Untersuchungen nötig, hieß es. «Ein interessanter nächster Schritt wäre es, diese Untersuchungen auch bei Suchtpatienten durchzuführen und sie mit den Gesunden zu vergleichen», erklärte der Leiter des Hamburger Forschungsteams, Christian Büchel. (AP)