16. Jul 2007 17:22
Das 2400 Jahre alte Schmuckstück könnte einem König gehört haben, mutmaßt der Ausgrabungsleiter. Die Thraker waren ein hochzivilisiertes Volk und berühmt für ihre Goldschätze.
Bulgarische Archäologen haben bei Ausgrabungen am Wochenende eine 2400 Jahre alte thrakische Goldmaske entdeckt. Der Fund in Topoltschane, rund 300 Kilometer östlich der Hauptstadt Sofia, deutet den Experten zufolge auf das Grab eines thrakischen Königs hin. «Er muss Ende des vierten Jahrhunderts vor Christus hier begraben worden sein», erklärte der Ausgrabungsleiter Georgi Kitow.Seit 2004 wurden in der Region bereits mehrere spektakuläre Funde gemacht, so dass bereits von einem «bulgarischen Tal der Könige» gesprochen wird. Die Thrakier lebten von etwa 4000 vor Christus bis ins achte Jahrhundert nach der Zeitenwende in der Gegend des heutigen Bulgariens, Rumäniens, Griechenlands und der Türkei. Sie sind vor allem für ihre Goldschätze bekannt geworden. Kitow zufolge war die Entwicklungsstand der thrakischen Zivilisation vergleichbar mit dem des antiken Griechenlands. (AP)