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Giftiger Schmetterling kann Asthma auslösen

14. Jun 2007 16:03
Raupen des Eichenprozessionsspinners
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Experten warnen vor dem Eichenprozessionsspinner. Die Raupen des giftigen Schmetterlings können heftige Gesundheitsschäden verursachen.

Vor für den Menschen giftigen Schmetterlingsraupen hat die Techniker Krankenkasse gewarnt. Der Eichenprozessionsspinner sei in neun Bundesländern auf dem Vormarsch und könne sich in den kommenden Wochen so sehr vermehren, dass insbesondere Waldbesucher mit gesundheitlichen Auswirkungen rechnen müssten, teilte die TK in Hessen mit.

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Die Raupen des Kleinschmetterlings könnten starken Juckreiz, Hautausschläge und Asthma-Anfälle auslösen. Die Problemgebiete seien der Nordwesten Bayerns, Baden-Württemberg, das südöstliche Rheinland-Pfalz, das Rheinland, Sachsen und Sachsen-Anhalt sowie Berlin und Brandenburg. In Hessen seien besonders der Regierungsbezirk Darmstadt sowie die Städte Frankfurt am Main und Offenbach betroffen.

Das Gift transportieren die Raupen des Eichenprozessionsspinners: Ihre mikroskopisch kleinen Härchen können bei Hautkontakt oder beim Einatmen zu allergischen Reaktionen führen. «Sie enthalten ein Nesselgift, das sehr heftige Symptome auslösen kann», sagte die Krankenkassen- Sprecherin Denise Jacoby.

Spaziergang

Ein Spaziergang durch den Wald könne in den Befallsgebieten vor allem in trocken-warmen Gegenden zu einem sehr unangenehmen Erlebnis werden. «Auch Bäume in Parkanlagen und anderen städtischen Bereichen sind befallen», sagte die Sprecherin. Wer unfreiwillig Kontakt mit dem Eichenprozessionsspinner gehabt habe, solle intensiv duschen und die Kleidung waschen. Die Krankenkasse warnte davor, Raupen und deren Nester selbst zu entfernen, die man im eigenen Garten findet. Diese sollten von Fachleuten mit Schutzanzug und Atemschutz beseitigt werden.

Erst ab Mitte Juli, wenn es zur Verpuppung der Raupen kommt, gehe von den Tieren selbst keine Gefahr mehr aus. Allerdings könnten die in den Raupennestern verbliebenen Härchen der abgestreiften Raupenhülle bei Waldbesuchern noch ein Jahr später gesundheitsgefährdende Reaktionen auslösen. (AP)

 
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