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Rückkehr der Silberrücken

20. Apr 2007 14:37, ergänzt 17:48
Silberrücken können mehr als 200 Kilogramm wiegen.
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Wenige Jahrzehnte nach ihrer Entdeckung drohten die Berggorillas auszusterben. Die Bedrohung besteht fort, aber der Bestand hat zugenommen.

Die Bestände der Berggorillas im Osten Afrikas scheinen sich nach zehn Jahren Naturschutzbemühungen zu erholen. Ergebnisse einer aktuellen Zählung zeigen, dass es im Bwindi Impenetrable Nationalpark in Uganda heute wieder 340 der Großen Menschenaffen gibt.

Mehr in der Netzeitung:
Das entspreche einem Zuwachs von zwölf Prozent in den vergangenen zehn Jahren, teilte die Naturschutzorganisation WWF mit. Der Park ist damit Heimat für rund die Hälfte der weltweit verbliebenen Berggorillas (Gorilla beringei beringei). Die Untersuchung im Bwindi Park wurde vom WWF und weiteren Naturschutzorganisationen durchgeführt. Um Doppelzählungen zu vermeiden, wurden Kotproben der einzelnen Gruppen genetisch analysiert.

Obwohl die Zunahme nur etwa ein Prozent pro Jahr beträgt, zeigt sie an, dass der Bestand gesund und gut geschützt ist. «Die Arbeit für das Überleben der Berggorillas lohnt sich, wird Artenschutzexperte Volker Homes in einer Mitteilung des WWF zitiert. Mit nur 720 Berggorillas weltweit seien die Tiere jedoch nach wie vor vom Aussterben bedroht.

Gorillas sind nach den Schimpansen die nächsten lebenden Verwandten des Menschen.
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Der Berggorilla ist eine Unterart des Östlichen Gorillas und wurde erst 1902 entdeckt. Unkontrollierte Jagd, Zerstörung der Wälder und Fang für den illegalen Haustier-Handel haben zu einem dramatischen Schwund der Berggorillas geführt. Sie gerieten deshalb noch im selben Jahrhundert ihrer Endeckung an den Rand des Aussterbens: 1989 zählte man nur noch 624 Tiere.

Mehr im Internet:
Der Berggorilla lebt heute außer im Bwindi Impenetrable Nationalpark Ugandas auch in den Virunga-Bergen von Uganda, Ruanda und der Demokratischen Republik Kongo. Berggorillas sind die Hauptattraktion für zahlreiche Touristen in diesen drei Ländern, die dadurch jährlich etwa 3,7 Millionen Euro einnehmen. Von den 30 Gorillagruppen im Bwindi Impenetrable Nationalpark können bislang fünf von Touristen aus der Nähe beobachtet werden, zwei weitere Gruppen sollen an Besucher gewöhnt werden. (nz)
 
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