20. Apr 2007 14:37, ergänzt 17:48
Wenige Jahrzehnte nach ihrer Entdeckung drohten die Berggorillas auszusterben. Die Bedrohung besteht fort, aber der Bestand hat zugenommen.
Das entspreche einem Zuwachs von zwölf Prozent in den vergangenen zehn Jahren, teilte die Naturschutzorganisation WWF mit. Der Park ist damit Heimat für rund die Hälfte der weltweit verbliebenen Berggorillas (Gorilla beringei beringei). Die Untersuchung im Bwindi Park wurde vom WWF und weiteren Naturschutzorganisationen durchgeführt. Um Doppelzählungen zu vermeiden, wurden Kotproben der einzelnen Gruppen genetisch analysiert.Obwohl die Zunahme nur etwa ein Prozent pro Jahr beträgt, zeigt sie an, dass der Bestand gesund und gut geschützt ist. «Die Arbeit für das Überleben der Berggorillas lohnt sich, wird Artenschutzexperte Volker Homes in einer Mitteilung des WWF zitiert. Mit nur 720 Berggorillas weltweit seien die Tiere jedoch nach wie vor vom Aussterben bedroht.