netzeitung.deEcuador will Galapagos-Inseln schützen

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Der Galapagos-Archipel liegt im Pazifik etwa 1000 Kilometer vor der ecuadorianischen Küste. (Foto: Nasa-JSC-ES&IA<br/>Quelle: NZ Netzeitung GmbH)

Lupe Der Galapagos-Archipel liegt im Pazifik etwa 1000 Kilometer vor der ecuadorianischen Küste.
Foto: Nasa-JSC-ES&IA
Quelle: NZ Netzeitung GmbH

Charles Darwin machte hier im Jahr 1835 wichtige Beobachtungen für seine Evolutionstheorie. Nun ist der Lebensraum der Galapagos-Inseln bedroht.

Der ecuadorianische Präsident Rafael Correa hat die Galapagos-Inseln im Pazifik zu einem ökologisch bedrohten Gebiet erklärt. Damit kam der Staatschef des südamerikanischen Landes der Unesco zuvor.

Eine Delegation der UN-Organisation befindet sich zurzeit auf den Inseln und prüft, ob der Archipel mit seiner einzigartigen Tier- und Pflanzenwelt auf die Liste des bedrohten Weltnaturerbes gesetzt werden muss. Die Natur auf den Inseln etwa 1000 Kilometer vor der Küste Südamerikas ist durch Umweltverschmutzung, Tourismus und das Eindringen fremder Tier- und Pflanzenarten bedroht.

Correa sagte, sein Land brauche keine «Studien internationaler Institutionen», um seiner Verantwortung für die Bewahrung der Inseln nachzukommen, berichteten nationale Medien am Mittwoch. Die Maßnahmen sehen eine Einschränkung des Flugverkehrs, des Tourismus und des Zuzugs auf die Inseln vor. (dpa)