09. Feb 2007 07:37
Auch wenn die Neurowissenschaftler vom Gedankenlesen noch entfernt sind: Ein erster Schritt ist getan.
Mit Hilfe der funktionellen Magnetresonanz- Tomografie (fMRT) beobachteten die Wissenschaftler die Hirnaktivität ihrer Versuchspersonen. Diese Methode liefert Bilder, ohne die Versuchspersonen mit Röntgenstrahlen zu belasten. Sind in einer Region viele Nervenzellen aktiv, wird diese Region verstärkt durchblutet. Diese verstärkte Durchblutung wird mit dem fMRT erkannt, so kann das Hirn bei der Arbeit beobachtet werden.«Die Experimente zeigen, dass Intentionen nicht in einzelnen Nervenzellen gespeichert werden, sondern in einem räumlich verteilten Muster neuronaler Aktivität», erklärte Haynes. Für die Auswertung kombinierte ein Computer die Messungen. Der Rechner erkennt dabei die charakteristischen Aktivierungsmuster, die bei den verschiedenen Absichten auftreten. In den Experimenten stellte sich zudem heraus, dass Absichten in anderen Bereichen des Gehirns gespeichert werden als Handlungen.