05. Jan 2007 14:44
Unter Hunger und Krankheiten leiden in den betroffenen Ländern vor allem Kinder. Wie sich das auf ihre Entwicklung und die Wirtschaft ihrer Heimatländer auswirkt haben Forscher jetzt untersucht.
Die mangelhafte Ernährung und damit einhergehende häufige Krankheiten tragen dazu bei, dass sich mangelnde Bildung und Armut über Generationen fortsetze, schreiben Sally Grantham-McGregor vom University College in London und ihre Kollegen in der Veröffentlichung. Für die Entwicklungsländer bedeute das, dass Wissen und Arbeitskraft verloren gingen und ihr Rückstand zementiert werde, zitiert die Agentur KNA aus der Studie.Die Wissenschaftler beziffern die Zahl der betroffenen Kinder auf insgesamt 219 Millionen. Das entspricht fast 40 Prozent dieser Altersgruppe in den unterentwickelten Ländern. Die zahlenmäßig größte Gruppe von 89 Millionen benachteiligter Kinder lebt laut Bericht in Südasien. In Schwarzafrika könne mit 61 Prozent sogar die Mehrheit der Kinder ihr geistiges Potenzial nicht ausschöpfen.