24. Okt 2006 13:00, ergänzt 16:47
So schnell wie nie zuvor zerstört die Menschheit die Natur. Das geht aus einer Studie der Naturschutz- Organisation WWF hervor. Sie warnen vor einem baldigen Zusammenbruch der Ökosysteme.
Zugleich sei der Verbrauch an Ressourcen in diesem Zeitraum so weit fortgeschritten, dass die Erde nicht mehr in der Lage sei, sich zu regenerieren. Der Bericht entwickelt drei Szenarien, beginnend bei «Alles wie gehabt» hin zu «Übergang zu einer nachhaltigen Gesellschaft». Das «Alles wie gehabt»-Szenario sagt den Kollaps des Ökosystems bis 2050 voraus. «Die Konsequenzen sind vorhersagbar – und finster», sagte der Internationale Generaldirektor von WWF, James Leape, bei der Vorstellung der Studie in Peking.Die am stärksten gefährdeten Ökosysteme seien derzeit Flüsse und Seen. Diese Süßwasserlebensräume würden durch Verschmutzung und Dammbau zerstört. In den Tropen seien unter anderem die stark bedrohten Flussdelfine betroffen, in Europa Lachse und Störe.