«Mona Lisa» lächelte über Mutterglück
28.09.2006
Herausgeber: netzeitung.de
Die Wissenschaftler stellten ihre Erkenntnisse auf einer Pressekonferenz im kanadischen Ottawa vor. Sie mussten jeweils nachts im Keller des Pariser Louvre arbeiten, wo das weltberühmte Gemälde hängt, hieß es. Es ist die erste wissenschaftliche Untersuchung an der Mona Lisa seit 50 Jahren.
Die jetzt durch modernste Technik erkennbare Robe würde die These stützen, dass Da Vincis berühmtes Meisterwerk Lisa Gherardini zeigt, die Frau eines florentinischen Seidenhändlers. Ihr Mann soll Da Vinci damit beauftragt haben, sie zur Geburt ihres dritten Kindes zu malen. Die Robe ist teilweise auch mit dem bloßen Augen zu erkennen, erschien jedoch bisher als Teil des Hintergrunds.
Ferner lassen die Infrarot-Aufnahmen erkennen, dass Mona Lisa in der ersten Version ihre dunklen Haare hoch gerollt und teilweise unter einem Häubchen mit Schleier versteckt hatte. Eine der Hände war ursprünglich leicht verkrampft gemalt, so als ob sie sich an einer Stuhllehne festhalte. Auf dem berühmten Gemälde legt Mona Lisa ihre Hände jedoch ganz entspannt übereinander.

