Hawking empfiehlt Siedlungen im All
13.06.2006
Herausgeber: netzeitung.de
Wissenschaftler Stephen Hawking
Foto: stephenhawking.org.uk
Quelle: NZ Netzeitung GmbH
Der Astrophysiker Stephen Hawking rät der Menschheit, Basen in einem anderen Sternensystem zu errichten. Er hat bereits genaue Vorstellungen, wann es wo die ersten dauerhaften Kolonien geben wird.
Für ihr Überleben muss sich die Menschheit nach Ansicht des britischen Astrophysikers Stephen Hawking im All eine neue Heimat suchen. Der 64-jährige Wissenschaftler sagte auf einer Pressekonferenz in Hongkong, schon in 20 Jahren könnten die Menschen eine dauerhafte Basis auf dem Mond errichten, in 40 Jahren eine Kolonie auf dem Mars.
«Wir werden keinen so netten Platz wie die Erde finden, wenn wir nicht zu einem anderen Sternensystem gehen», sagte Hawking. «Für das Leben auf der Erde besteht die wachsende Gefahr, durch eine Katastrophe ausgelöscht zu werden, etwa durch eine plötzliche globale Erwärmung, einen Atomkrieg, einen genetisch veränderten Virus.» Wenn die Menschen es schafften, sich innerhalb der nächsten 100 Jahre nicht selbst umzubringen, sollten sie Siedlungen im All errichten, die ohne Unterstützung von der Erde funktionierten. (nz)