Software ermöglicht virtuellen Stadtbummel
08.03.2006
Herausgeber: netzeitung.de
Bislang wurden dreidimensionale Geo-Informationen meist als Blockmodelle dargestellt. Die neue Technologie erlaube intelligentere Nutzungen, sagte Baumann auf der Jahrestagung der Gesellschaft für Informatik in der Land-, Forst- und Ernährungswirtschaft (GIL). Mit ihrer Hilfe könnten städtebauliche Planungsvarianten oder Fachinformationen in solche Computer-generierte Umgebungen aufgenommen werden.
Ein neuer Trend in der Wissenschaft sei der Verzicht auf photorealistische Darstellungen. Um bestimmte Informationen und Details hervorzuheben, werde dazu übergegangen, Formen und Farben von Stadt- oder Landschafts-Elementen zu abstrahieren oder sogar zu reduzieren, erläuterte Baumann.
Im Moment arbeiten die Forscher daran, die dreidimensionalen virtuellen Landschaften auch mit mobilen Endgeräten wie PDA's oder Mobiltelefonen nutzbar zu machen, teilte das HPI mit. Etwa bei der Navigation im Auto könne der Fahrer auf seinem elektronischen Gerät die Gegend dann annähernd so sehen, wie sie auch durch die Windschutzscheibe aussieht. (nz)

