24.01.2006
Herausgeber: netzeitung.de
Blick auf Auckland vom Gipfel des Mount Eden
Foto: Christian Röwekamp /dpa/gms
Quelle: NZ Netzeitung GmbH
Auf dem Weltwirtschaftstreffen in Davos wird eine Umweltschutz-Weltrangliste präsentiert. Deutschland hat es nicht einmal unter die ersten 20 geschafft.
Wissenschaftler der Universitäten Yale und Columbia haben die Umweltpolitik von 133 Staaten untersucht. Neuseeland schneidet dabei am besten ab und erreichte auf der Bewertungs-Skala 88 Prozent. Dicht gefolgt von Schweden (87,8 Prozent) und Finnland (87). Zum Vergleich: Deutschland landete mit 79,4 Prozent auf Platz 22 und schnitt damit schlechter ab als zum Beispiel Kolumbien oder Tschechien.
Die Experten der US-amerikanischen Universitäten haben die Umweltpolitik in Zusammenarbeit mit dem
World Economic Forum und der Europäischen Kommission in sechs Kategorien bewertet: Umweltgesundheit, Luftqualität, Wasserversorgung, Biodiversität und Lebensräume, produktive natürliche Ressourcen und nachhaltige Energiegewinnung. Ihre Studie
Pilot 2006 Environmental Performance Index (Epi) soll am Donnertag auf dem Weltwirtschaftstreffen in Davos in der Schweiz präsentiert werden.
Auf den letzten Plätzen liegen die afrikanischen Entwicklungsländer Äthiopien, Mali, Mauretanien, Tschad und Niger. In diesen Staaten gebe es kaum Regulierungsmöglichkeiten und Mittel, in den Umweltschutz zu investieren, heißt es in der Studie. (nz)