Neue Rekord-Primzahl hat 9.152.052 Stellen: 

netzeitung.deNeue Rekord-Primzahl gefunden

 Herausgeber: netzeitung.de

Neue Rekord-Primzahl hat 9.152.052 Stellen 

Lupe Neue Rekord-Primzahl gefunden

Die Suche nach Zahlen, die nur Vielfache der ganzen Zahl 1 sind, liefert ein neues Ergebnis. Auf einen Zettel dürfte die Rekord-Primzahl nicht passen.

Zwei amerikanische Professoren haben die bislang größte Primzahl gefunden. Sie hat 9.152.052 Stellen, wie das Internet- Primzahlenprojekt Great Internet Mersenne Prime Search (Gimps) in Orlando im US-Bundesstaat Florida berichtet.

Eine Primzahl ist nur durch sich selbst und durch 1 teilbar und liefert dabei eine natürliche Zahl als Ergebnis. Die ersten Primzahlen sind 2, 3, 5, 7 und 11.

Bisher hatte der deutsche Augenarzt Martin Nowak aus Michelfeld bei Schwäbisch Hall den Primzahlrekord gehalten. Nowaks im Februar 2005 entdeckte Primzahl ist 7,8 Millionen Stellen lang und damit rund 1,3 Millionen Stellen kürzer als der neue Rekordhalter von Curtis Cooper und Steven Boone von der Central Missouri State University in Warrenburg.

Die größte bekannte Primzahl ist nun 2 hoch 30.402.457 minus 1. Cooper und Boone hatten sie bereits im Dezember mithilfe von 700 Computern entdeckt. Kurz darauf wurde sie von einem Forschungszentrum im französischen Grenoble bestätigt.

Die Entdeckung hätte auf einem einzelnen durchschnittlichen PC rund 4500 Jahre benötigt, teilt das Primzahlenprojekt Gimps mit. Im weltweiten «PrimeNet» suchen daher 70.000 Rechner gemeinsam nach neuen Primzahlen. Der virtuelle Supercomputer erreicht eine Leistung von 18 Billionen Rechenschritten in der Sekunde, damit würde er sich als Einzelrechner in die weltweit schnellsten 20 Supercomputer einreihen.

Die beiden Amerikaner verpassen mit ihrem neuen Rekord nur knapp das von der Electronic Frontier Foundation ausgelobte Preisgeld von 100.000 US-Dollar für die erste Primzahl mit mehr als zehn Millionen Stellen. Die neue Primzahl ist erst die 43. entdeckte so genannte Mersenne-Primzahl. Der Name geht auf den französischen Mönch Marin Mersenne aus dem 17. Jahrhundert zurück. Mersenne-Primzahlen haben die Formel (2 hoch n) - 1. (nz)