Getreide mit weniger Schadstoffen belastet
Beim Winterweizen haben in Deutschland sowohl die Anbaufläche als auch der Ertrag pro Hektar kontinuierlich zugenommen. Mittlerweile wird Weizen auf einer Fläche von mehr als 3 Millionen Hektar angebaut. Die Erträge stiegen im Lauf der letzten vier Jahrzehnte jährlich um durchschnittlich 110 Kilogramm pro Hektar. Der Eiweißgehalt ein wichtiges Qualitätsmerkmal für das Backen erhöhte sich in den Jahren 1960 bis 1990 fortlaufend. Seither liegt der Gehalt bei etwa 13 Prozent des Trockengewichts. Die Forscher erklären dies mit Fortschritten in der Pflanzenzüchtung und im Anbau.
Aufgrund des Benzin-Blei-Gesetzes, das schrittweise ab 1972 zu einer Reduzierung des Bleigehalts in Kraftstoffen geführt hat, ist der Bleigehalt im Roggen von rund 0,1 Milligramm pro Kilogramm auf ein Fünftel dieses Wertes gesunken. Im Winterweizen sank er von 0,05 auf Milligramm pro Kilogramm. Dieses Niveau sei unbedenklich, teilte das BfEL mit. Auch die Situation bei dem Schwermetall Cadmium habe sich positiv entwickelt. Die gemessenen Werte liegen unter dem in der EU zugelassenen Höchstwert von 0,2 Milligramm pro Kilogramm.
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