Die Forscher aus Indien und Schweden untersuchten den Dung von Sauropoden, riesigen Landwirbeltieren mit langen Hälsen und kleinen Köpfen. Die Exkremente, Koprolith genannt, enthielten mikroskopisch kleine Partikel, die in Pflanzenzellen entstehen und deren Muster auf die Art der Pflanze schließen lassen. Bisher war bekannt, dass Sauropoden Palmenblätter und Nadelbäume fraßen. Nach den jüngsten Funden sind sich die Forscher sicher, dass auch Reis und Bambus zur Nahrung der Dinosaurier gehörten.Die Gräser müssten sich schon vor viel längerer Zeit als bisher angenommen, vor mehr als 80 Millionen Jahren, entwickelt haben, um bis zur Zeit der Dinosaurier so viele Arten entstehen zu lassen, erklärten die Forschungsleiter Vadana Pradad und Caroline Strömberg. Trotz allem machte das Gras jedoch keinen großen Teil der Dino-Ernährung aus. Dafür waren ihre Zähne nicht geeignet.