Hinweis auf sterbliche Überreste von Kopernikus
04.11.2005
Herausgeber: netzeitung.de
Gassowski betonte jedoch, dass nur ein DNA-Vergleich für wirkliche Sicherheit über die Identität des Fundes geben könne. Da Kopernikus als Kanoniker keine Kinder hatte, müssten die Überreste seines Onkels, Ludwik Watzenrode, untersucht werden. Watzenrode war Bischof von Ermland und wurde 1512 in Torun (Thorn) begraben.
Kopernikus gilt als Begründer der modernen Weltsicht. Die Herkunft des Astronomen, Theologen und Arztes war über lange Zeit zwischen Deutschland und Polen umstritten. Er studierte Theologie in Krakau, entstammte aber einer vermutlich deutschsprachigen niederschlesischen Familie. Schriften hinterließ Kopernikus in deutscher und lateinischer Sprache. (nz)

