09. Okt 2005 10:08
Um eine Ausbreitung der Vogelgrippe zu verhindern, haben türkische Streitkräfte das betroffene Gebiet in Westen des Landes abgeriegelt. Geflügel und Straßenhunde sollen getötet werden.
Der Fernsehsender CNN-Turk hatte am Samstag unter Berufung auf das Landwirtschaftsministerium berichtet, im Westen der Türkei seien etwa 2000 Vögel an der Vogelgrippe verendet.Landwirtschaftsminister Mehdi Eker bestätigte, dass es sich bei den Erkrankungen von Geflügel um Vogelgrippe handelt. Untersuchungen ergaben, dass der Erreger der H5-Gruppe der Viren angehört. Ob es sich um den für Menschen gefährlichen Typ H5N1 handelt, war noch nicht erwiesen.
Erste Fälle der Vogelgrippe wurden am Sonntag auch in Rumänien bestätigt. Die Behörden dort stellten das Donau-Delta unter Quarantäne und begannen mit Grippeimpfungen der Bevölkerung. Aus Angst vor einer Ausbreitung der Krankheit wurden im Osten des Landes hunderte Vögel getötet. (nz)