Organempfänger in USA an Tollwut gestorben
01.07.2004
Herausgeber: netzeitung.de
Die US-Gesundheitsbehörde will nun prüfen, ob Organspenden künftig grundsätzlich auf den Tollwutvirus untersucht werden müssen. Ein Sprecher des Zentrums für Krankheitskontrolle (CDC) in Atlanta sagte, die Lungen, Nieren und Leber eines im Mai verstorbenen Mannes aus dem Staat Arkansas seien vier Patienten gespendet worden.
Drei der Patienten starben an Tollwut, der vierte an Komplikationen während der Operation. Der Organspender war zuvor an einer Gehirnblutung gestorben, zeigte allerdings keine Symptome von Tollwut.
Symptome der Krankheit zeigen sich erst bis zu drei Monate nach einer Infektion. In den USA ist Tollwut zudem äußerst selten. (nz)

