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Militär in Mexiko will Ufos fotografiert haben

12. Mai 2004 17:10
Die Infrarotaufnahmen, die mexikanische Militärpiloten von angeblichen Unbekannten Flugobjekten gemacht haben.
Während eines Einsatzes gegen Drogenschmuggler haben mexikanische Militärpiloten Aufnahmen von unerklärlichen Lichtkugeln gemacht - und präsentieren die nun als Ufo-Fotos.

Piloten der mexikanischen Luftwaffe haben über dem Süden des Landes elf nicht identifizierte fliegende Objekte gefilmt, wie ein Sprecher des Verteidigungsministeriums bestätigte. Auf dem Film seien helle leuchtende Punkte zu sehen, die sich schnell über einen abendlichen Himmel bewegen. Die Aufnahmen entstanden den Angaben nach am 5. März mit Infrarotkameras. Die Flughöhe der Objekte wurde auf rund dreieinhalb Kilometer geschätzt.

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Sie sollen das mexikanische Flugzeug umkreist haben, als es über dem Staat Campeche auf einem Routineeinsatz gegen Drogenschmuggler war. Nur drei der Objekte wurden auch vom Radar des Flugzeugs erfasst.

«Ob ich Angst hatte? Ja. Ein bisschen, denn wir hatten es hier mit etwas zu tun, das nie zuvor passiert war», sagte der Radarbeobachter Leutnant German Marin auf einem am Dienstag veröffentlichten Tonband.

«Ich könnte nicht sagen, was es war. Aber es war völlig echt», sagte Leutnant Mario Adrian Vazquez, der die Infrarotkameras bediente. Der Pilot des Flugzeugs, Major Magdaleno Castano, sagte, andere Jets hätten die Objekte verfolgt. Dann seien diese verschwunden.

«Eine historische Nachricht!»

Ein Sprecher des Verteidigungsministeriums bestätigte die Echtheit des Films, wollte sich ansonsten dazu aber nicht äußern. Das Video war erstmals am Montag im mexikanischen Fernsehen und dann am Dienstag auf einer Pressekonferenz von Jaime Maussan zu sehen, der sich seit zehn Jahren dem Phänomen der Ufo widmet. «Das ist eine historische Nachricht», sagte er. «Es gibt hunderte Ufo-Videos, aber keines hat eine Bestätigung durch die Armee irgendeines Landes. Die Streitkräfte verbreiten keine Lügen.»

Maussan sagte, Verteidigungsminister General Ricardo Vega Garcia habe ihm das Video am 22. April übergeben. (nz)

 
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