Wissenschafts-Organisationen für «Exzellenzzentren»
18.02.2004
Herausgeber: netzeitung.de
Weiterhin wird gefordert, die Entscheidungs- und Handlungsspielräume der Forschungseinrichtungen zu vergrößern, teilte die Max-Planck-Gesellschaft am heutigen Mittwoch mit. Die stärkere Vernetzung von Wissenschaft und Wirtschaft solle der Staat nur «fördernd moderieren». So könne er etwa über Anreizsysteme die Bildung von «Innovations-Partnerschaften» in die Wege leiten. Das politische Handeln sollte aber weder versuchen die Marktkompetenz der Wirtschaft noch die Forschungskompetenz der Wissenschaft zu ersetzen.
Erheblichen Handlungsbedarf sehen die Forschungseinrichtungen in der Ausbildung. In der Stellungnahme verpflichten sie sich, Nachwuchskräften «frühere wissenschaftliche Selbständigkeit, hierarchiefreie Arbeitsatmosphären und Perspektiven einer langfristigen Beschäftigung» anzubieten. Dies erfordere jedoch Verbesserungen im Dienst- und Tarifrecht. Zudem solle ein «Forschungs-freundliches Zuwanderungsgesetz» gestaltet werden.
In der «Allianz» sind die Deutsche Forschungsgemeinschaft, die Fraunhofer Gesellschaft, die Leibniz-Gemeinschaft, die Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren, die Hochschulrektorenkonferenz, die Max-Planck-Gesellschaft und der Wissenschaftsrat vertreten. (nz)

