Für die Studie waren in den Jahren 1997 und 1998 mehr als 30.000 Teenager befragt worden. Veröffentlicht wurden die Ergebnisse im Januar in der Fachzeitschrift Archives of Pediatrics & Adolescent Medicine.Neben den USA wurden die Teenager in Belgien, Deutschland, Dänemark, Finnland, Frankreich, Griechenland, Irland, Israel, Litauen, Österreich, Portugal, Schweden, Slowenien und Tschechien untersucht.
Ernährungswissenschaftler glauben, dass nicht nur das Angebot von Fastfood, Zucker und Fett für das Übergewicht eine Rolle spielt, sondern auch, wie viel Geld die Kinder zur Verfügung haben, um sich solches Essen selbst zu kaufen. Ebenso wichtig ist der Bewegungsmangel – in den USA ist es üblich, Kinder mit dem Auto zu jeder Aktivität zu fahren.
Amerikanische Teenager würden viel mehr als andere Fast-Food, Snacks und süße Limonaden trinken, als die in anderen Ländern, zitiert CNN Mary Overpeck, eine Co-Autorin der Studie vom U.S. Maternal and Child Health Bureau. Laut WHO jedoch ist dies längst nicht mehr ein amerikanisches Problem, sondern wächst auch in anderen Industrie-Ländern immer stärker, je weniger sich die Menschen bewegen. (nz)