Deutsche Schüler gewinnen Physik-Weltcup
Die Mannschaften bearbeiteten 17 Projekte Fragestellungen zur Physik des Alltags. Es galt Phänomene wie die Oberflächenspannung von Flüssigkeiten, das Verhalten von in Drehung gesetzten Frühstückseiern oder die Flugbewegungen von Sportdrachen und Frisbee-Scheiben zu untersuchen. Die Schüler entwickelten selbstständig theoretische Modelle und führten Experimente durch. Auf dem Turnier präsentierten sie ihre Ergebnisse vor einer internationalen Fachjury.
«Die Deutsche Physikalische Gesellschaft freut sich sehr über diesen Erfolg», sagt das Vorstandsmitglied Heiner Müller-Krumbhaar. Gerade in Zeiten der Pisa-Debatte sei dieses Ergebnis besonders bemerkenswert. Im vergangenen Jahr belegte Deutschland Platz drei, in den Jahren 2000 und 2001 wurde die deutsche Mannschaft jeweils Turnierzweiter. (nz)

