Pisa-Studie belegt erneut: Deutsche Schüler sind Mittelmaß
01.07.2003
Herausgeber: netzeitung.de
Um die Lesekompetenz ist es in den neu aufgenommenen Ländern schlecht bestellt. Bis auf die ehemalige britische Kronkolonie Hongkong, die nach Finnland und Südkorea den dritten Platz einnimmt, sind alle im unteren Drittel der Rangliste gelandet. Während in OECD-Ländern im Schnitt 18 Prozent der Schüler nur die niedrigste Stufe der Lesekompetenz erreichen oder darunter liegen, sind es in den Nicht-OECD-Ländern Albanien, Brasilien, Mazedonien und Peru weit über 50 Prozent. Diese Schüler sind in akuter Gefahr, zu Analphabeten zu werden, berichtet die Unesco.
Deutschland ist im Bereich Lesen um einen weiteren Platz abgerutscht. Es nimmt jetzt den 22. Platz ein. Den 21. Platz in Mathematik und Wissenschaften behaupten die deutschen Schüler dagegen weiterhin.
Die internationale Schulleistungsstudie Pisa (Programme for International Student Assessment) ist ein Projekt der OECD (Organization for Economic Co-operation and Development). Ziel des Programms ist es, in den beteiligten Ländern die Fähigkeiten und Fertigkeiten von 15-jährigen Jugendlichen zu messen. (nz)

