netzeitung.deAfrikas größtes Wildreservat gegründet

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Einige der 40 Elefanten, die im Limpopo-Park in Mocambique kürzlich freigelassen wurden. (Quelle: Agence France-Presse)

Lupe Einige der 40 Elefanten, die im Limpopo-Park in Mocambique kürzlich freigelassen wurden.
Quelle: Agence France-Presse

Simbabwe, Mozambik und Südafrika haben die Gründung eines grenzübergreifenden 'Trans-Nationalparks' von der Größe der Niederlande beschlossen.

Die Präsidenten der Nachbarländer Simbabwe, Mocambique und Südafrika haben am Montag ihre Unterschriften unter einen Vertrag zur Bildung des größten afrikanischen Naturschutzparks gesetzt.
Great Limpopo Transfrontier Park
Der «Great Limpopo Transfrontier Park» soll den südafrikanischen Kruger-Nationalpark, den Gonarezhou National Park in Simbabwe und den relativ jungen und wenig entwickelten Limpopo-Park in Mocambique vereinen. Sowohl für Wildtiere als auch für Touristen sollen die Grenzzäune fallen. Touristen sollen sich ohne Extra-Visa im gesamten Park bewegen dürfen. Der Park wird mit 35.000 Quadratkilometern etwa eine den Niederlanden vergleichbare Größe haben und alle für die Region typischen Tier- und Pflanzenarten beherbergen.

Vor allem der Limpopo-Park in Mocambique muss nach Angaben der Organisatoren in den kommenden Jahren entwickelt werden. Beispielsweise soll eine Brück über den Grenzfluss Limpopo bei Pafuri gebaut werden, um Touristen überhaupt die Möglichkeit zu geben, dort die Grenze zu passieren.

Mandelas Initiative
Der Kruger-Park ist seit Jahrzehnten die touristische Hauptattraktion Südafrikas und verfügt entsprechend über eine ausgebaute Infrastruktur. Die politischen und sozialen Probleme in Simbabwe drohten bis zuletzt, den Zeitplan für die Gründung des Parks zu verzögern oder diese ganz in Frage zu stellen.

Die Initiative zur Gründung des Parks geht auf den ehemaligen südafrikanischen Präsidenten Nelson Mandela zurück. (nz)