21. Aug 2002 08:42
Als Autobauer und Marsforscher sind sie schon bekannt. Demnächst könnten Roboter auch im Privatleben von Menschen wichtige Aufgaben übernehmen – etwa als Partyfotografen.
Lewis sucht seine Umgebung nach bloßer Haut ab. Er kann Gliedmaßen von Personen identifizieren und sie mit den passenden Gesichtern in Zusammenhang bringen. Hat er einen Menschen erfasst, konzentriert er sich darauf, dessen Gesicht in einer klassischen Komposition einzufangen.Dazu unterteilt der Roboter den potenziellen Bildausschnitt in jeweils drei waagerechte und senkrechte Streifen. Dabei entstehen je zwei horizontale und vertikale Linien. Lewis richtet seine eingebaute Digitalkamera so aus, dass der Kopf des Fotografierten möglichst mit einem der Schnittpunkte deckungsgleich erfasst wird. Auf diese Weise schießt Lewis auch Gruppenbilder.
Wie die Entwickler gegenüber der BBC äußerten, hätte sich das Publikum in ersten Tests dem Roboter gegenüber sehr offen gezeigt und vor seiner Linse natürlicher agiert als vor der eines menschlichen Fotografen. (nz/jkm)