Deutsche Netz-Initiative will Be «befreien»
13.09.2001
Herausgeber: netzeitung.de
Statt dessen erwarten sie, dass sich der Handheld-Hersteller nur einzelne Sahnestücke aus dem Be-Paket herauspickt, um sein eigenes Technik-Portfolio zu ergänzen. Palm soll zu einem Schnäppchenpreis zuschlagen dürfen: Insgesamt kosten alle von Be entwickelten Produkte 11 Millionen Dollar in Palm-Aktien, sollte das Geschäft von den Be-Aktionären bewilligt werden. Die Firma ist nicht die einzige, die in der momentanen High-Tech-Krise günstig ehemals teure Technologie einkauft.
Im Gegensatz zu anderen, erst in jüngster Zeit ins Trudeln geratenen Anbietern erlebt Be schon seit Jahren eine wechselvolle Geschichte. Begründet von dem ehemaligen Apple-Entwicklungschef Jean-Louis Gassée, änderte die Firma ihre Geschäftsstrategien häufig. Bereits 1990 als reines neues Betriebssystem für Macintosh-Computer geplant, wurde BeOS Ende der neunziger Jahre zum potenziellen Windows-Ersatz, um dann 2000 als Internet-Oberfläche («BeIA») für Heimelektronik aufzuerstehen.
Für das Web ediert von Ben Schwan
