Eigentlich müsste das Hirn durch Mikroben in der Erde komplett zersetzt worden sein. Da es aber noch erhalten ist, muss es eine Art Fossilisierungsprozess durchgemacht haben. «Da ist etwas Ungewöhnliches in der Art wie es behandelt wurde, oder etwas, dem es ausgesetzt war, hat die Form konserviert», sagte Philip Duffey, der Neurologe, der die CT-Scans durchführte. Weitere Tests sollen klären, woraus die Rückstände bestehen. Der Schädel wurde in einer Gegend gefunden, in der schon 300 vor Christus Ackerbau betrieben wurde. Die Archäologen glauben, dass er Gegenstand eines rituellen Opfers war, da er ohne weitere Knochen gefunden wurde. Mit zusätzlichen Tests wollen die Wissenschaftler nun mehr über den Toten und über die damaligen Bestattungsweisen herausfinden. (dpa/nz)