Ein Forscher-Team in Hongkong hat einen neuen Test zur Früherkennung des Down-Syndroms während der Schwangerschaft entwickelt.
HONGKONG. Durch das neue Verfahren könne das Risiko einer Fehlgeburt ausgeschlossen werden, berichteten Hongkonger Zeitungen am Freitag. Die Behinderung könne auch durch die Genanalyse von Zellen des Embryos im Blut der Mutter festgestellt werden, sagte der Wissenschaftler Dennis Lo Yuk-ming von der Chinesischen Universität in Hongkong. Noch sei der neue Test jedoch nicht ausgereift.
Bisher konnte das Down-Syndrom nur durch eine Amniozentese, die Entnahme von Fruchtwasser durch die Bauchdecke der Frau, diagnostiziert werden. In einem von hundert Fällen führt dieses Verfahren jedoch zu einer Fehlgeburt. Bei Kindern mit Down-Syndrom ist das Chromosom 21 dreimal vorhanden. Die Krankheit wird deshalb auch Trisomie 21 genannt. (AFP)