25. Sep 2008 22:20
Sie gelten derzeit als die Hoffnungsträger in der Stammzellenforschung: Körperzellen, die sich in individuelle Stammzellen umwandeln lassen. Allerdings war das bisher nicht ohne krebsauslösende Viren möglich – bis jetzt.
für den Transport von vier verschiedenen Gene, das sind die so genannten Umwandlungsfaktoren, nutzte. Die Adenoviren lösten erfolgreich die Umwandlung der Körperzellen in iPS-Zellen aus, wenn auch mit etwas geringerer Effizienz als die bisher eingesetzten Viren. Dafür entwickelten Mäuse in ersten Versuchen auch keine Krebserkrankungen, nachdem sie die Zellen verabreicht bekommen hatten, berichten die Forscher. Das Verfahren erlaube damit vermutlich die Herstellung von sichereren, patienteneigenen Zellen. Vor einer therapeutischen Anwendung müssten weitere Experimente allerdings noch bestätigen, dass die Zellen tatsächlich genauso wirkungsvoll sind wie embryonale Stammzellen. (nz/dpa)