Was im Zentrum der Milchstraße passiert, das errechneten britische Forscher
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Bisher war es ein Rätsel für die Forscher: Ganz in der Nähe eines Schwarzen Lochs gibt es junge Sterne. Doch wie sollten die in dem gewaltigen Schwerkraftfeld entstanden sein? Dafür gibt es nun eine Theorie.
Sterne können entgegen bisheriger Ansicht auch in der Nähe von Schwarzen Löchern entstehen. Das haben britische Forscher mit einer Computersimulation herausgefunden. Das Team um Ian Bonnel von der Universität St. Andrews demonstrierte mit einem Programm, wie Wolken aus Gas von einem Schwarzen Loch beeinflusst werden könnten und gewaltige Scheiben bilden.
Diese formen sich zu Sternen. Ihre Arbeit unterstützt eine jüngste Beobachtung, nach der ein Schwarzes Loch im Zentrum unserer Milchstraße von jungen Sternen umgeben ist. Das Team präsentiert seine Arbeit im Journal «Science» vom Freitag. Zuvor hatten Astronomen angenommen, die Anziehungskraft von Schwarzen Löchern sei so groß, dass jedes Objekt in ihrer Nähe zerstört werde, bevor es sternenähnliche Formen bilden könne. (dpa)