Trotz solch überwältigender Zahlen und der weltweit ständig wachsende Nachfrage nach Lebensmitteln äußerte sich Allan in Stockholm alles andere als pessimistisch. Global agierende Konzerne wie Coca-Cola oder Nestlé würden ebenso selbstkritisch ihren «virtuellen» Wasserverbrauch analysieren wie Handelsketten. Keine Nebensache angesichts der Tatsache, dass allein im Zucker einer kleinen Dose mit Sprudel der Verbrauch von 200 Liter Wasser steckt. Er erwarte, dass in absehbarer Zeit auf den Waren der Supermärkte auch der tatsächliche Wasserverbrauch zur Herstellung angegeben werde: «Genau so wichtig wie das Verhalten der Industrie ist die Aufmerksamkeit der Verbraucher gegenüber der Verschwendung von Wasser.» Der Stockholmer Wasserpreis ist mit 150.000 Dollar (100.000 Euro) dotiert. (Thomas Borchert, dpa)