23. Jul 17:44
Wer derzeit spätabends einen Stern sieht, der sich seltsam verhält, der braucht nicht bei der UFO-Meldestelle anzurufen. Denn die Erscheinung kann auch ohne Mulder und Scully erklärt werden.
Inzwischen sei er problemlos mit bloßem Auge zu beobachten, berichtet der Internetdienst Spaceweather.com. In den nächsten Monaten werde sich der rund 630 Kilogramm schwere Tank immer mehr der Erdatmosphäre annähern und immer heller leuchten, bis er Ende des Jahres oder Anfang 2009 verglühe. Beobachter in Europa seien in dieser Woche im Vorteil. Noch bis zum Wochenende erscheint der «Early Ammonia Servicer» demnach von Deutschland aus gesehen kurz nach 22 Uhr als Lichtpünktchen über dem Westhorizont und rast in wenigen Minuten halbhoch über den Nachthimmel. (dpa)