Hubble-Bilder zeigen: 

netzeitung.deJupiter hat bald einen Flecken weniger

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Ein Wirbelsturm verschlingt den anderen (Foto: dpa<br/>Quelle: NZ Netzeitung GmbH)

Lupe Ein Wirbelsturm verschlingt den anderen
Foto: dpa
Quelle: NZ Netzeitung GmbH

Auf dem größten Planeten des Sonnensystems braut sich etwas zusammen: Einen gewaltigen Wirbelsturm gibt es bald nicht mehr, denn er kommt dem «Großen Roten Fleck» zu nahe.

Der gigantische Wirbelsturm «Großer Roter Fleck» verschlingt auf dem Jupiter einen kleineren Bruder, wie Bilder des «Hubble»-Weltraumteleskops zeigen. Der «Baby Roter Fleck», ebenfalls ein mächtiger Orkan, ist erst in diesem Jahr entstanden.

Er habe sich dem dominanten Wirbel in den vergangenen Wochen zu stark genähert und werde nun verschluckt, berichtete das wissenschaftliche «Hubble»-Institut am Donnerstag (Ortszeit) in Baltimore im US-Staat Maryland. Die Beobachtung illustriere einen möglichen Mechanismus, über den sich der «Große Rote Fleck» seit mindestens 150 Jahren nahezu unverändert erhalten habe.

Das «Hubble»-Teleskop hatte den «Großen Roten Fleck» am 15. Mai, am 28. Juni und am 8. Juli fotografiert und dabei dokumentiert, wie er sich den «Baby Roten Fleck» einverleibt. In dieser Zeit passierte auch der «Rote Fleck Junior», ein 2006 entstandener Orkan, den gigantischen Wirbelsturm unbeschadet südlich. (dpa)