Diese Christen sollen aus Jerusalem geflohen seien. «Wir haben Hinweise darauf, dass diese Kirche den frühen Christen als Unterschlupf diente», zitierte die Zeitung «Jordan Times» am Montag den Chef der lokalen Antikenbehörde, Abdul Kader Hussan. Angeblich wurden in der Höhle in den Jahren 33 bis 70 Gottesdienste gefeiert. Die Forscher wollen in der Höhlenkirche die Apsis der Kirche und eine Gruppe von Sitzgelegenheiten, die in den Stein gemeißelt wurden, ausgemacht haben. Außerdem entdeckten die Archäologen eine Wand, die den sakralen Bereich von der Wohnhöhle trennte. Durch einen Tunnel sollen die Christen zu einer Quelle gelangt seien, aus der sie ihr Wasser bezogen.
Das Dorf Rihab liegt nahe der Stadt Mafrak im Norden von Jordanien. In der Ortschaft waren zuvor bereits mehrere christliche Kirchen aus den ersten sieben Jahrhunderten ausgegraben worden. (dpa)