«Es war zweifellos ein besonderer Ort, und wer hier bestattet wurde, war vermutlich auch etwas Besonderes», sagte Parker Pearson, dessen Forschungen von der Gesellschaft National Geographic unterstützt wurden. Das Geheimnis des Steinkreises ist damit allerdings noch nicht gelüftet. Aufschluss verspricht man sich hier von den jüngsten Grabungen eines anderen Archäologenteams, das noch nicht alle Ergebnisse ausgewertet hat. Die Gruppe um Timothy Darvill von der Universität Bournemouth und Geoffrey Wainwright von der Antiquarischen Gesellschaft Großbritanniens wollte vor allem einer Frage nachgehen: Warum war dieser Ort so bedeutsam, dass man über 250 Kilometer riesige Blausteine aus den Preseli-Bergen in Wales herbeigeschafft hat? Ferner sollte der Zeitpunkt ihrer Aufstellung genauer bestimmt werden.
Stonehenge gehört zur UNESCO-Liste des Weltkulturerbes. Die Anlage wird von zahllosen Touristen aus dem In- und Ausland besucht. Besonders populär ist sie bei Anhängern der New-Age-Szene, die Stonehenge mit der Kultur der Druiden in Verbindung bringen. (AP)