Insgesamt gibt es deutschlandweit noch rund 190 Tagfalterarten. Hinzu kommen Nachtfalter, die meist dunkel gefärbt sind und oft erst nach Einbruch der Dunkelheit aktiv werden. Seit den 70er und 80er Jahren sei ein Rückgang der Schmetterlingszahlen deutlich. «In der Landwirtschaft werden verstärkt Gifte eingesetzt, außerdem gehen die Lebensräume zurück», sagte Hörstermann. Die Daten über Schmetterlinge seien nicht ausreichend. «Daher ist es umso wichtiger, dass viele Leute bei der Zählung mitmachen.» Im vergangenen Jahr beteiligten sich nach Angaben des Naturschützers 1500 Menschen an der Aktion.