14. Mai 2008 19:02
Über die Auswirkungen globaler Erwärmung auf Ökosysteme wird viel spekuliert. Wissenschaftler haben nun einen statistischen Nachweis geführt. Damit sollen sich künftiger Änderungen besser vorhersagen lassen.
Andere Einflüsse des Menschen, etwa die massive Abholzung von Wäldern, die Luftverschmutzung oder die intensivierte Landwirtschaft seien für die Veränderungen nur in Ausnahmefällen verantwortlich zu machen. Die meisten Angaben zu den Auswirkungen des Klimawandels betrafen Europa und Nordamerika, gefolgt von Nordzentral-Asien, schreiben die Wissenschaftler um Rosenzweig. Aus den tropischen und subtropischen Regionen zum Beispiel aus Afrika, Südamerika oder Südostasien gebe es dagegen recht wenig Daten. Dort habe es zum einen weniger Studien gegeben, zum anderen machten sich möglicherweise biologische Veränderungen aufgrund der weniger ausgeprägten Jahreszeiten nicht so stark oder verspätet bemerkbar. Die Untersuchung sei ein Schritt hin zu einem besseren Verständnis davon, wie und wie stark der Mensch die Natur verändert, schreiben die Klimaforscher Francis Zwiers und Gabriele Hegerl in einem begleitendem Kommentar. Letztlich sei es Ziel, Vorhersagen über zukünftige Auswirkungen der klimatischen Veränderungen zu treffen, um so rechtzeitig Anpassungsmaßnahmen ergreifen zu können. (nz/dpa)